Wenn wir in Mitteleuropa forschen, können wir aus dem Vollen schöpfen. 

Auch Jahrhunderte später erfahren wir aus historischen Quellen nämlich noch erstaunlich viel über unsere Vorfahren.

Die Aufzeichnungen in den großen Pfarren gehen sehr weit zurück.

Viele ältere Pfarren begannen mit Einträgen um das Jahr 1600 oder sogar noch früher. Wir können also oft über 400 Jahre Familiengeschichte entdecken!

Sie haben buchstäblich Abertausende Vorfahren.

Gerne frage ich, von wie vielen Menschen Sie bis in die 13. Generation abstammen? Es sind 8.192, deren Lebensgeschichten nur darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden!

Immer mehr Pfarrkirchen hatten immer mehr Informationen. 

Mit dem Anwachsen der Bevölkerung und der verstärkten Besiedlung von geographischen Randregionen verbesserte sich auch die Datenlage laufend.

Manchmal stehen wir aber vor schwer lösbaren Problemen. 

Nicht immer ist eine Person einfach zu identifizieren, etwa im Fall der “berüchtigten” Anna Maria Bauer, die oft im selben Dorf mehrmals vorkam. Indem wir methodisch schlau vorgehen, können wir solche Schwierigkeiten fast immer meistern.

In Österreich herrscht eine wirklich hervorragende Quellenlage.

Meist erfahren wir genau, woher eine Person kam, wo sie wann lebte, ob sie einen eigenen Hof besaß oder als bürgerlicher Handwerker in einem Markt oder einer Stadt tätig war, und vieles mehr.

Auch die Lebensumstände Ihrer Ahnen lassen sich rekonstruieren.

Informationen über Taufpaten und Trauzeugen eines Vorfahren sind manchmal sehr aussagekräftig. Individuelle Lebenswege können außerdem anhand der Ortsgeschichte im Kontext nachgezeichnet und besser verstanden werden.