Die Kurrentschrift war eine verbreitete Schreibschrift im deutschsprachigen Raum, die vom 16. bis zum 20. Jahrhundert in Gebrauch war. Es handelt sich um eine schwungvolle Schrift mit zahlreichen Abkürzungen, die von vielen Generationen von Schreibern und Klerikern verwendet wurde.

Für Ahnenforscher ist die Kurrentschrift von großer Bedeutung, da viele Kirchenbücher und andere historische Dokumente in dieser Schrift verfasst sind. Wenn man sich auf die Suche nach Vorfahren macht, kann es schwierig sein, die handschriftlichen Einträge in Kurrentschrift zu lesen und zu verstehen.

Obwohl die Kurrentschrift für viele Ahnenforscher eine Herausforderung darstellen kann, ist es wichtig, sie zu verstehen, um die eigenen Vorfahren besser zu verstehen und ihre Geschichten zu erfahren. Wenn man sich die Zeit nimmt, die Kurrentschrift zu erlernen, öffnen sich zahlreiche neue Möglichkeiten, um mehr über die eigenen Wurzeln zu erfahren und der eigenen Familiengeschichte auf den Grund zu gehen.

Es gibt online eine Vielzahl von Ressourcen, die Ahnenforschern bei der Entschlüsselung der Kurrentschrift helfen können, inklusive speziellen Kursen und Schulungen, die darauf abzielen, diese Schrift zu lehren und zu interpretieren. Darüber hinaus gibt es Online-Ressourcen wie Kurrent-ABC, wo man Kurrentschrift lernen und üben kann. Interessierte können sich bei diesen Links weiter informieren:

Kurrentschrift

Schreibschrift (von 1749)

Schreibschrift (von 1814)

Schreibschrift (spätes 19. und frühes 20. Jh.)

Digitale Schriftkunde

Schreiblehrgang Kurrentschrift